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WERKZEUGMECHANIKER/-IN
So präzise wie ein Uhrmacher

Top-Chancen

In der Kunststoffbranche stellst du Spritzgießformen (Werkzeuge) für die Produktionsmaschinen her, mit denen Kunststoffteile gefertigt werden können.

Anfangs sprichst du dich mit den Konstrukteuren ab, die dir die Funktion und die besonderen Anforderungen des Werkzeugs erklären und liest alle Maße und Vorgaben von den technischen Zeichnungen ab. Dann legst du deine Vorgehensweise fest, d. h. wie viel Rohmaterial und welche Maschinen du brauchst und erstellst Montagepläne.

Schließlich bearbeitest du teils sehr große Stahlblöcke und Platten entweder durch maschinelles Bohren, Drehen, Schleifen und Erodieren oder mit Hilfe computergesteuerter Fräsmaschinen (CNC-Fräsmaschinen), für die du auch ein Bearbeitungsprogramm schreibst. Maßarbeit und Sorgfalt sind das A und O deiner Arbeit. Mithilfe deines Fachwissens wählst du die optimale Bearbeitungsweise aus und arbeitest auf bis zu tausendstel Millimeter (µm) genau.

Für das Komplettwerkzeug fertigst du meist mehrere Einzelteile an. Diese prüfst du auf ihre Funktionalität und ob sie den Vorgaben entsprechen. Sind die Teile einwandfrei, montierst du sie zu einer kompletten Form. Treten bei der Produktion der Kunststoffteile Probleme auf, testest du die Form auf ihre Funktion, behebst Fehler und fertigst Ersatzteile, wenn das Werkzeug beschädigt ist.

Vorteile:
Mit der Ausbildung zum/zur Werkzeugmechaniker/-in bist du insbesondere in der Werkstoffkunde ideal vorbereitet für die Weiterbildung zum Techniker. Damit steht dir dann die Karriereleiter offen.

Diese Schulfächer sind wichtig:
Mathematik, Physik, Deutsch, Werken/Technik

Zugang:
Die meisten Betriebe erwarten von dir die Mittlere Reife. Jede/r fünfte Werkzeugmechaniker/-in hat die Ausbildung mit einem Hauptschulabschluss begonnen.


Verwandt mit dem/der Werkzeugmechaniker/-in:
Wenn du keinen Ausbildungsplatz als Werkzeugmechaniker/-in erhältst, schau dich auch nach Ausbildungsplätzen des Zerspanungsmechanikers um. Die Tätigkeiten sind sehr ähnlich. Hier hängt es nur von dem Unternehmen ab, welche Tätigkeiten du tatsächlich übernehmen würdest.

Diese Fähigkeiten musst du mitbringen:
Sorgfalt
Selbstständige und systematische Arbeitsweise
Teamfähigkeit
Kundenorientierung (Arbeiten nach Zeichnungsvorgabe)
Handwerkliches Geschick
Genauigkeit
Technisches Verständnis
Räumliches Vorstellungsvermögen

Vorurteile:
„Werkzeugmechaniker ist nur ein handwerklicher Beruf, bei dem ich mit Hammer und Schraubenziehern arbeite“
Neben der manuellen Bearbeitung mit Feile und Bügelsäge bist du als Werkzeugmechaniker/-in auch mit der Arbeit an Fräs-, Dreh-, Schleif- und Erodiermaschinen vertraut und verfügst über ein hohes technisches Verständnis im Umgang mit dem Werkstoff Stahl.